Admin anlegen
Beim ersten Start Benutzernamen und ein Passwort mit mindestens acht Zeichen festlegen.
Das vollständige Handbuch für Adolar Web und Adolar Radio Companion – vom ersten Titel bis zur persönlichen Radiostation.
Beim ersten Öffnen führt Adolar durch die Einrichtung. Danach ist die Musiksammlung in wenigen Schritten spielbereit.
Beim ersten Start Benutzernamen und ein Passwort mit mindestens acht Zeichen festlegen.
Als Admin in der Seitenleiste „Bibliothek scannen“ wählen. Bereits bekannte, unveränderte Dateien werden übersprungen.
Einen Titel anklicken oder die Play-Taste verwenden. Adolar öffnet beim ersten Start automatisch die Now-Playing-Ansicht.
Auf kleinen Bildschirmen liegen die Filter in einem seitlichen Panel. Der Player bleibt am unteren Rand erreichbar.
Shuffle mischt die komplette aktuelle Auswahl und hält eine automatisch nachgefüllte Queue bereit. Dabei verteilt Adolar Künstler, Alben und Genres, vermeidet Wiederholungen und glättet passende BPM-Übergänge. Bei einem ausdrücklich gesetzten Genre-Filter bleibt die Genreauswahl unverändert. „Mini“ öffnet einen kompakten Player in einem eigenen Fenster.
Die Volltextsuche durchsucht Titel, Interpret, Album und Genre. Mehrere aktive Filter werden gemeinsam angewendet.
Begriff eingeben; nach kurzer Pause aktualisiert Adolar die Treffer automatisch.
Interpret, Titel, Album, Genre, Jahrzehnt, Dauer, Format, Bitrate, Jahr und BPM kombinieren.
Nach Interpret, Titel, Album, Jahr, Dauer oder Playcount ordnen.
Vordefinierte Listen wie „Zuletzt gespielt“, „Meistgespielt“, „Neueste 100“ und „Disco Hits“ stehen allen berechtigten Besuchern zur Verfügung. „Neueste 100“ sortiert nach dem Hinzufügedatum eines Titels zur Bibliothek, nicht nach dem letzten Scan – ein erneutes Einlesen unveränderter Dateien verschiebt einen Titel also nicht mehr nach oben.
Wenn der Admin diese Fähigkeit freigegeben hat, erscheint an Tracks das Bookmark-Symbol. Dort eine vorhandene statische Playlist wählen oder direkt eine neue anlegen. Persönliche Smart-Playlists speichern eine Filter- und Sortierkombination.
Beim Durchsuchen und Abspielen von Alben lässt sich ein komplettes Album direkt in eine Playlist senden, ohne den Player-Kontext zu verlassen.
Der visuelle Editor öffnet sich beim Bearbeiten einer statischen oder Smart-Playlist: Titel per Suche hinzufügen, Reihenfolge per Drag-and-drop ändern, „Zufällig auffüllen“ für schnelle Mixes und ein Regel-Editor für Smart-Filter. Im Regelbereich stehen einfache Zeilenregeln und separat die „Smarte Eingabe“ zur Verfügung. Dort erzeugt Adolar aus Formulierungen wie „Album enthält Bravo und Ronny und als Jahrzehnt 1980, 1990 oder 2000“ einen verschachtelten Filter und zeigt seine Interpretation vor der Anwendung an – Wertelisten verstehen dabei Kommas, „oder“ und ein kontextabhängiges „und“. Zeilenregeln können außerdem nach Hinzufügedatum filtern: älter als ein Zeitraum oder erst innerhalb der letzten Tage, Wochen, Monate oder Jahre hinzugefügt. Über Export/Import lässt sich eine Playlist als portable .adolarplaylist-Datei sichern oder auf einem anderen Adolar-Server wieder einspielen.
Über „Radio“ einen globalen oder persönlichen Sender wählen. Adolar stellt fortlaufend passende Titel zusammen, verteilt Genres proportional, vermeidet schnelle Wiederholungen und glättet – soweit möglich – BPM-Übergänge. Enthält der Sender bereits eine Genre-Regel, greift diese unverändert.
Normale Benutzer verwalten ausschließlich eigene private Sender. Globale Sender und Systemeinstellungen gehören dem Admin.
Nur Benutzer mit Downloadrecht sehen das Downloadsymbol. Titel in den Korb legen, oben den Korb öffnen und „Als ZIP herunterladen“ wählen. Gäste können grundsätzlich nicht herunterladen.
Der Companion ist die reduzierte Radio-Oberfläche für den dauerhaften Musikbetrieb – im Browser unter /radio oder eingebettet in der Windows-App.
In der Windows-App die Adresse des Adolar-Servers hinterlegen. Die Verbindung wird für den nächsten Start gespeichert.
Im Badge über dem Cover den gewünschten globalen oder eigenen Sender auswählen.
Play/Pause, Titel überspringen, Fortschritt und Lautstärke direkt im kompakten Fenster bedienen.
Nach der Anmeldung erscheinen – abhängig von den Rechten – private Sender und das Bookmark-Symbol. Ein Bookmark landet in „Adolar Radio Favoriten“.
Neben der Windows-App gibt es Adolar Android für Wiedergabe und die persönliche Adolar4U-Lernhistorie unterwegs. Anmeldung, Senderwahl und Favoriten funktionieren wie im Windows-Companion. Daneben existiert als eigenständige, unabhängig installierbare Beta-App Adolar Next mit lokaler Musikbibliothek, die auch ganz ohne Server funktioniert und Hörverlauf, Favoriten und Last.fm-Lieben synchronisiert, sobald sie mit Adolar verbunden ist.
| Modus | Verhalten |
|---|---|
| Öffentlich | Radio kann ohne Konto genutzt werden; „Anmelden“ schaltet persönliche Funktionen frei. |
| Nur Benutzer | Gäste werden zur Anmeldung geführt. Admins zählen als angemeldete Benutzer. |
| Deaktiviert | Die Companion-Seite ist nicht erreichbar. |
Die Anmeldung erfolgt über das Benutzer-Symbol beziehungsweise die Einstellungen. Muss ein Initialpasswort geändert werden, zuerst Adolar Web öffnen und dort das neue Passwort setzen.
Die Benutzerverwaltung liegt im Kontomenü des Admins. Rechte werden nicht nur in der Oberfläche ausgeblendet, sondern auch serverseitig geprüft.
| Funktion | Admin | Benutzer | Gast |
|---|---|---|---|
| Bibliothek und Wiedergabe | Immer | Ja | Konfigurierbar |
| Eigene Playlists | Ja | Global + pro Benutzer | Nein |
| Eigene Radiosender | Ja | Global + pro Benutzer | Nein |
| Downloads | Ja | Pro Benutzer | Nein |
| Wartung & Benutzer | Ja | Nein | Nein |
Neue Benutzer erhalten ein Initialpasswort und müssen es bei der ersten Anmeldung ändern. Ein deaktiviertes Konto verliert sofort alle Sitzungen, behält aber Playlists, Radios und Playcounts. Die administrative Historie protokolliert relevante Rechte- und Kontoänderungen.
Jeder angemeldete Benutzer kann im Kontomenü ein eigenes Last.fm-Konto verbinden. Now-Playing-Meldungen, Scrobbles (ab 50 % Wiedergabe) und der Import von Loved-Titeln laufen über dieses persönliche Konto – unabhängig von den Last.fm-Zugängen anderer Benutzer.
Der Stern ist der lokale Adolar-Favorit, das Herz gehört ausschließlich zu Last.fm. Ein neuer Adolar-Favorit setzt bei aktivierter Synchronisation zusätzlich das Last.fm-Herz – und ein entfernter Favorit entfernt es dort ebenso wieder (symmetrisch zum Setzen). Umgekehrt erzeugt ein Last.fm-Herz bewusst keinen lokalen Favoriten; auch ein Loved-Import füllt die Favoriten-Playlist nicht automatisch.
Im Bereich „API-Zugriff“ der Einstellungen erzeugt ein Admin Tokens für externe Werkzeuge (z.B. Adolar Taggster), die sich per Authorization: Bearer <token> statt über die Web-Sitzung anmelden. Der Token wird nur einmal beim Erzeugen angezeigt; danach lässt er sich nur noch widerrufen.
Eine Sicherung wird erst angezeigt, nachdem SQLite sie geprüft und Adolar eine SHA-256-Prüfsumme erzeugt hat. Sie enthält Konten, Favoriten, Last.fm-Zuordnungen und Adolar4U-Lerndaten und ist deshalb vertraulich. Das externe Backup-Ziel sollte zusätzlich mit Hyper Backup auf ein zweites Medium gesichert werden.
In der persönlichen Adolar4U-Lernhistorie lädt Analyse-Export den gewählten Zeitraum als ZIP herunter. Empfehlungen, Hörereignisse und Profil-Snapshots liegen als auswertbare CSV-Dateien bei; summary.json enthält die aggregierten Gruppenanteile und Profiländerungen. Der Export gehört ausschließlich zum angemeldeten Benutzer und enthält keine Passwörter, Last.fm-Sitzungsschlüssel oder Musikdateipfade.
Admins legen eigene Playlists für den angebundenen Adolar Songster-Spiel-Client an und pflegen sie. Der Zugriff aus Songster ist über einen Produkt-Token abgesichert; wird eine für Songster freigegebene Playlist entfernt, zeigt der Spiel-Client dafür einen klaren Status statt eines stillen Fehlers.
Ein NAS kann seine Festplatten schlafen legen. Adolar zeigt nach einem erfolgreichen Aufruf eine zwischengespeicherte erste Seite sofort an und aktualisiert sie im Hintergrund. Der allererste Aufruf eines neuen Browsers benötigt den normalen Datenbankzugriff.
Diese Funktionen hängen von globalen und persönlichen Benutzerrechten ab. Der Admin kann sie in der Benutzerverwaltung aktivieren.
Fehlt eingebettetes Cover-Art oder ist es beschädigt, verwendet Adolar automatisch einen farbigen Platzhalter mit den Initialen des Interpreten.
Nach mehreren Fehlversuchen greift der Brute-Force-Schutz. Kurz warten oder den Admin bitten, die IP in der Benutzerverwaltung zu entsperren.
Im Companion anmelden und prüfen lassen, ob das Recht „Eigene Radiosender“ aktiv ist. Private Sender anderer Benutzer bleiben unsichtbar.